Alte und schlechte Haustüren sind wie Fenster eine der größten Wärmeverlustquellen.
Die Thermographie ist ein Meßverfahren, mit dem die unsichtbare thermische Strahlung sichtbar gemacht wird. Dadurch wird eine berührungslose Erfassung der Oberflächentemperatur und somit der thermischen Qualität eines Objektes ermöglicht. Durch die Bauthermographie können Schwachstellen in der Wärmedämmung eines Gebäudes, wie z.B. Energieverluste durch Fenster exakt und rasch lokalisiert werden. Die unterschiedlichen Farben in den Abbildungen stellen die Oberflächentemperaturverteilung entsprechend der ergänzend zum Thermogramm beigefügten Temperaturskala in °C dar.

Die großen Fensterflächen, sowie zum Teil massive Fugenundichtigkeiten, führen bei diesem Objekt zu hohen Energieverlusten.

Das Thermogramm zeigt, daß im oberen Geschoß Fenster mit einer modernen Wärmeschutzverglasung eingebaut sind.

Kaum ein Haus ist heute noch mit einfachverglasten Fenstern ausgestattet. Isolierverglasung ist seit Jahren gang und gebe. Trotzdem ist das Fenster das wärmetechnisch schwächste Bauteil am Haus geblieben. Deshalb wurden Fenstersysteme mit immer größeren B

Kaum ein Haus ist heute noch mit einfachverglasten Fenstern ausgestattet. Isolierverglasung ist seit Jahren gang und gebe. Trotzdem ist das Fenster das wärmetechnisch schwächste Bauteil am Haus geblieben. Deshalb wurden Fenstersysteme mit immer größeren Bautiefen und neue Wärmedämmgläser entwickelt. Nachfolgend eine Übersicht der aktuellen Fenster-Generation:

Wärmeschutzgläser

Die Entwicklung der Isolierglassysteme

1. Glas/Glas verschweißte Systeme
2. Gelötete Systeme
3. Geklebte Systeme
   a) einfache Abdichtung
   b) doppelte Abdichtung mit Abstandhalter
   c) doppelte Abdichtung mit TPS

Großzügig verglaste Räume entsprechen heutigen Komfortvorstellungen. Im Zeitalter des bewußten Umgangs mit Natur und Umwelt genügen die rein ästhetischen Forderungen nicht mehr. Von einer modernen Wärmeschutzverglasung wird heute wesentlich mehr verlangt. Anfangs der 80er Jahre galt das Fenster und damit die Verglasung als "Energieloch". In der Zwischenzeit haben die Anstrengungen zur Verbesserung des Wärmedämmwertes bei Isoliergläsern eindrückliche Fortschritte gebracht. Ein U-Wert von 1.1 W/m2<//font><//font> K ist heute Stand der Technik. Damit ist die Verglasung zu einem hoch wärmedämmenden Bauteil geworden, das dem Isolationsvermögen des Mauerwerks immer näher kommt. Dies eröffnet neue Perspektiven. Mit der Angleichung der Oberflächentemperatur der Verglasung an die übrigen Bauteile, entfallen die lästigen Zugerscheinungen in Fensternähe. Die Räume können besser genutzt werden. Durch das hohe Isoliervermögen bleiben die Temperaturen konstanter.
 
Fenster führen zusammen mit entsprechender Verglasung zu einer deutlichen Verringerung des Energieverbrauches.